Die Digital Medicine Week 2021

Vier Tage, vier ineinander verzahnte Konferenzen, ein Ziel: den Alltag für Patient:innen zu verbessern. Seien Sie dabei, wenn der hih die digitalen Pforten öffnet und erstmals PatientInnen und Medical Entrepreneurs, DiGA-Herstellern, ForscherInnen und Evidenz-ExpertInnen, medizinischen Fachgesellschaften, Zertifizierern und MDR-ExpertInnen eine gemeinsame Bühne bietet.

Medical Venture Validation, DiGA Con, Evidence Con und MDR Con – das interaktive Konzept der Digital Medicine Week ermöglicht Einblicke in den Patientenalltag, dient der Vorstellung digitaler, patientennaher Innovationen und dem Entwurf von Studiendesigns für DiGA, gibt Medical Entrepreneurs eine Bühne, medizinische Fachgesellschaften, Krankenkassen und VCs für ihre Entwicklungen zu begeistern und verschafft ÄrztInnen, Psycho-TherapeutInnen sowie Heilmittelerbringern einen Überblick der aktuell zugelassenen DiGA.

Seien Sie dabei, wenn VordenkerInnen und InnovatorInnen vor Ihren Augen das Bild aus Strategien, Herausforderungen und Nutzen eines digitalen, vernetzten Gesundheitssystems entstehen lassen.

Formate

MVV – Medical Venture Validation

für Medical Entrepreneurs, Hacker & Patient Entrepreneurs

Ideen haben ist ein erster Schritt. Sie umzusetzen meist der weitaus schwierigere. Der Medical Venture Validation bringt Innovatoren und Umsetzer zusammen, um gemeinsam den Alltag mit Erkrankungen sichtbar zu machen, Patientenbedürfnisse neu zu denken und konkrete Verbesserungen realisieren zu können. Dieses außergewöhnliche Format richtet sich an Menschen aus allen Teilen des Gesundheitswesens und -Forschung, die eine konkrete digitale Idee im weiten Feld der Krankenversorgung haben oder eine Idee, mit der sich der Alltag und die Teilhabe von Menschen mit Erkrankungen erleichtern ließe. Und die sich mit dem Gedanken tragen daraus ein Unternehmen zu machen. Der MVV kann vielfältige Unterstützung bieten, sei es technisch, monetär oder rechtlich – durch Realitätscheck, Masterclasses und Pitch Day vor Investoren.


MVV - Master Class

offen für alle aktiven Teilnehmer

Regulatorik, Medizin- und Gründungsrelevantes Recht, Businessplan und Finanzierung, Startup Organisation und Entwicklung, Digitales Produktmanagement. Mit unserem Angebot wenden wir uns an alle aktiven Teilnehmer der MVV, die zwar ein tiefes medizinisches Wissen haben – aber auf dem Feld der Digital Health Gründung noch eher am Anfang stehen.

Bewerbungsfrist: 12.02.2021

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Evidence Con

für Researcher

Die Evidence Con ist legitimer Nachfolger des ersten Researchathons, der im Februar 2019 am dkfz in Heidelberg stattfand. Eingeladen sind nicht nur Eminenzen und Researcher, die ihre Studien, -designs vorstellen und Zielpunkte während eines Erhebungszeitraumes identifizieren, eingeladen sind auch Interessierte, die sich erst noch auf die Suche nach Beweisen für ihre optimistische Versorgungshypothese machen müssen und ihre Ideen challengen wollen.


Evidence Con – Researchathon

Group Work on dynamic HTAs for digital products & DiGA evidence design.

Please note that these sessions will be held in English only.

Please apply by February, the 10th 2021

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MDR Con

für Experten medizinischer Produkt-Zertifizierung, Digital Health Unternehmer

Die Zertifizierung digitaler Medizinprodukte ist schon unter der MDD eine Herausforderung, unter MDR wird diese eher noch größer. Auf der MDR Con diskutieren Experten der Medizinprodukt-Zertifizierung mit Digital Health Unternehmern wie man agile, digitale Produktentwicklung mit den Anforderungen der MDR in Übereinstimmung bringen kann.


MDR Con – Workshops

Entwicklung “Best Practices” zur Vorbereitung der Hersteller

– Entwicklung konformer Prozesse
– Erstellung relevanter Unterlagen für technische Dokumentation

Bewerbungsfrist: 12.02.2021

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DIGA Con

für Anbieter der bis dato verschreibungsfähigen DiGA

Seit Oktober 2020 bereichern Digitale Gesundheitsanwendungen die deutsche Gesundheits- bzw. Verschreibungslandschaft. Welchen Ansatz verfolgen sie? Welchen Weg haben sie genommen? Was macht sie aus? Nach welchem Studiendesign lassen sie sich evaluieren? Auf der DiGA Con stellen die Hersteller alle derzeit vom BfArM zugelassenen DiGA in strukturierter Form vor, so dass sich Ärzteschaft, med. Fachgesellschaften, Krankenkassen und PatientInnen-Organisationen innerhalb kurzerZeit einen dezidierten Überblick über diesen neuen Gesundheitsbereich verschaffen können.


Speaker

Bundesgesundheits­minister Jens Spahn

Bundesministerium für Gesundheit

Der amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war vor seiner Vereidigung im Jahr 2018, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen. Bis dahin war der studierte Politikwissenschaftler von 2009 und 2015 Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Als erklärte Ziele seiner Legislatur nennt er die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Pflegenden und die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben.

Dr. Gottfried Ludewig

Bundesministerium für Gesundheit

Seit April 2018 ist Dr. Gottfried Ludewig Leiter der Abteilung „Digitalisierung und Innovation“ im BMG. Er zeichnet verantwortlich für Gesetzesvorhaben wie das DVG und das PDSG. Unter anderem wurden mit diesen Gesetzen die Themen ePA, eRezept, der Anspruchs der Versicherten auf Versorgung mit DiGA („Apps auf Rezept“), die Schaffung eines Forschungsdatenzentrums sowie Vorgaben für Interoperabilität auf den Weg gebracht. Zudem steuerte er den Prozess der Entwicklung und Einführung der Corona-Warn-App. Zuvor war er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und als stellvertr. Vors. gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Jennifer Goldsack

Digital Medicine Society (DiMe)

Jennifer C. Goldsack ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Digital Medicine Society (DiMe), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für die Förderung der digitalen Medizin zur Optimierung der menschlichen Gesundheit einsetzt. Jen’s Forschungsfokus ist auf Ansätze zur sicheren, effektiven und gerechten Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung von Gesundheit, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung.

PD Dr. med. Ch. Elsner

Universitätsmedizin Mainz

Seit 2019 Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; zuvor von 2010-2019 Geschäftsführender Direktor des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein – Campus Lübeck; zuvor Leiter des Bereichs Healthcare & Pharma der Unternehmensberatung Wieselhuber & Partner sowie verschiedene Managementpositionen in der Schweiz und bei der RHÖN-KLINIKUM AG.

Prof. Dr. Claudia Schmidtke

Bundesministerium für Gesundheit

Prof. Dr. med. Claudia Schmidtke ist Fachärztin für Herzchirurgie. Sie wurde im Jahr 2017 als Direktkandidatin für den Wahlkreis Lübeck in den Deutschen Bundestag gewählt und ist unter anderem Mitglied im Gesundheitsausschuss. Prof. Schmidtke ist seit Januar 2019 die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten.

Bakul Patel

Digital Health Center of Excellence, U.S. Food and Drug Administration

Bakul Patel ist Leiter der Digital Health Division, im Center for Devices and Radiological Health (CDRH), bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA). Herr Patel ist verantwortlich für die Führung, Entwicklung, Implementierung, Ausführung, Verwaltung und Festlegung der strategischen Richtung und Regulierungspolitik und koordiniert die wissenschaftlichen Aktivitäten für digitale Gesundheit, Software und aufkommende Technologien.

Prof. Dr. Richard Platt

Harvard Pilgrim Health Care Institute / Harvard Medical School

Richard Platt MD, MSc ist Professor und Vorsitzender des Department of Population Medicine und Präsident des Harvard Pilgrim Health Care Institute. Er hat umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung von Systemen zur Nutzung von Routinedaten zur Unterstützung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Bewertung von medizinischen Produkten, der vergleichenden Wirksamkeits- und Ergebnisforschung sowie von Qualitätsverbesserungsprogrammen.

Prof. Dr. Silvia Schneider

Ruhr-Universität Bochum

Silvia Schneider ist Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und Direktorin des Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum. Sie absolvierte ihr Psychologiestudium an den Universitäten Mannheim und Marburg und ist seit 2004 Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie (2004-2010 Universität Basel, danach Ruhr-Universität Bochum). Professor Schneider zählt zu den weltweit führenden Experten für Angststörungen des Kindes- und Jugendalters.

PD Dr. Maike Henningsen

Universität Witten/Herdecke, Juniorprofessorin für Digital Health

PD Dr. Maike Henningsen ist praktizierende Frauenärztin und Juniorprofessorin für „Digital Health“. Sie hält einen Master im Innovationsmanagement und Unternehmertum und berät seit vielen Jahren verschiedene Institutionen zum Thema „Digital Health“. Frau Henningsens Ziel ist es, Ärzte stärker in den Dialog zum Thema Digital Health einzubinden und sowohl die ärztliche Ausbildung als auch die medizinische Forschung in diesem Thema zu fördern.

Prof. Dr. Rüdiger Pryss

Universität Würzburg

Dr. Rüdiger Pryss ist seit 2019 Professor für Medizininformatik am Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie an der Universität Würzburg. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Medical Informatics, Mobile Crowdsensing, mHealth, Versorgungsforschung, Expert Systems, Medical Data Science. Vor seiner Professur war der Diplom-Informatiker Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Datenbanken und Informationssysteme der Universität Ulm.

Dr. Wiebke Löbker

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Dr. Wiebke Löbker ist seit 2017 persönliche Referentin des Präsidenten des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und seit Juli vergangenen Jahres vor allem auch die Leiterin der Stabsstelle Innovationsbüros und somit mitverantwortlich für die Digitalen Gesundheitsanwendungen, die über den Fast-Track in die Versorgung gelangen. Vor ihrer Arbeit beim BfArM war die Apothekerin Referentin mit Schwerpunkt frühe Nutzenbewertung nach § 35a SGB V in der Abteilung Arzneimittel des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Dr. Wolfgang Lauer

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Dr. Wolfgang Lauer leitet seit 2011 die Abteilung Medizinprodukte des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und zeichnet u.a. verantwortlich für das DiGA-Register. Der studierte Maschinenbauer machte seine Promotion an der RWTH Aachen im  Bereich der Chirurgierobotik, bevor er die Forschungsgruppenleitung zu Usability und Risikomanagement von Medizinprodukten am Lehrstuhl für Medizintechnik übernahm.

Dr. Barbara Höfgen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Dr. Barbara Höfgen ist im Mai 2020 als Fachgebietsleiterin DiGA-Fast-Track zum Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gewechselt. Davor war die Apothekerin lange Jahre Referatsleiterin Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte am DIMDI, wo sie auch die Stelle der Projektleiterin PharmNet.Bund innehatte und als solche Mitglied in Projektgruppen wie der EMA zu EU-Telematics war. Darüber hinaus ist sie seit 2007 Lehrbeauftragte am Studiengang “Master of Drug Regulatory Affairs” der Universität Bonn.

Sonia Seubert, LL.M.

Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sonia Seubert ist Managerin bei Mazars. Sie ist im Bereich Medizinprodukterecht tätig und verfügt in diesem Bereich über langjährige forensische Erfahrung. Zu ihren Schwerpunkten gehören neben dem Medizinprodukterecht, vor allem das GKV-Kostenerstattungsrecht und Healthcare Compliance. Frau Seubert referiert und publiziert regelmäßig zu aktuellen Medizinrechtsthemen.

Dr. Sven Meister

Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhlinhaber für Gesundheitsinformatik

Sven Meister ist Medizin-Informatiker, Lehrstuhlinhaber für Gesundheitsinformatik in Witten sowie Senior Scientist am Fraunhofer ISST in Dortmund. Er ist Vordenker für Mensch-Technik-Interaktion, Gesundheitsinfrastrukturen sowie digitale Kompetenz – immer im engen Austausch mit der Gesundheitswirtschaft. So ist er im Vorstand der MedEcon Ruhr, einem Netzwerk aus über 150 Einrichten des Gesundheitswesens.